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Erwin und seine FreundeJakobs TraumErwin hat eine geheime FrageErwin liegt schon im Bett. Papa kommt zum Gute Nacht sagen. „Du, Papa, darf ich dich mal was Geheimes fragen?“ fragt Erwin. „Dann frag mal“, sagt Papa. „Papa, habt ihr euren Bruder auch verkauft?“ Da ist es ganz ruhig. „Wie kommst du auf so eine Frage?“ will Papa wissen. „Du hast heute gesagt, dass euer jüngster Bruder, der Onkel Paul, Opas Liebling gewesen ist.“ „Ja das habe ich gesagt, aber darum wird er doch nicht verkauft.“ „Doch Papa, heute in der Kinderkirche haben sie erzählt dass Papas Liebling von seinen Brüdern verkauft wurde.“ „Die erzählen aber Sachen. Ich dachte ihr habt eine Geschichte aus der Bibel gehört“, sagt Papa. Da sagt Erwin ganz bestimmt: „Doch die ist aus der Bibel! Das war damals so üblich! Und jetzt wollte ich wissen ob das bei euch auch so war?“ „Nein, so war es bei uns nicht“, beruhigt ihn Papa. „Aber nun sag mir mal wie heißt denn der Bruder aus der Geschichte der verkauft wurde?“ will nun Papa wissen. Erwin was baust du?„Erwin, Erwin!“ ruft Mama „Wo steckst du denn?“ „Hier“, antwortet Erwin. „Komm bitte zum Essen“, sagt Mama. „Gleich, ich muss noch etwas probieren.“ „Was machst du denn?“ „Ich baue einen Turm aus Bierdeckel!“ antwortet Erwin. „Zu was soll das gut sein?“ will seine Mama wissen. Erwin erzählt: „Weißt du Mama nach den Sommerferien wird in der Kinderkirche ein riesen Turm gebaut. Da muss ich schon mal üben. Jetzt habe ich schon vier Reihen gebaut, ohne dass der Turm eingefallen ist. Und ich will sechs Reihen schaffen!“ „Dann solltest du mal eine Pause machen und nach dem Essen gestärkt weiter bauen“, sagt seine Mama. „Aah, jetzt ist alles wieder eingefallen“; sagt Erwin enttäuscht. „Das werde ich heute Mittag nochmal probieren.“ „Weißt du Mama, nach den Sommerferien ist die Kinderkirche mit Hohenheim zusammen und da ist Martin aus meiner Klasse auch dabei. Das Beste ist, es fängt nicht so früh an. Da können wir noch gemütlich frühstücken. Aber beim ersten Mal gibt es sogar ein Frühstück in der Kinderkirche. Weißt du Mama, so richtig mit Hefekranz und Nutella. Dann in der Kinderkirche bauen wir den großen Turm. Dann gibt es eine Geschichte vom Groß-sein-Wollen und vom großen Turmbau“, erzählt Erwin seiner Mama beim Essen. Das war super! Kinderkirchausflug am 15. Mai 2011Erwin war mit beim Kinderkirchausflug. Das war schon ganz schön rutschig den Bach hinab zu steigen. Zum Glück ist Erwin nicht in den Bach gefallen. Die anderen haben es auch geschafft. Dann ging es steil bergauf zur Höhle. Hier hat Rulamann gelebt. Das war schon sehr anstrengend. Erwin packte seine Taschenlampe aus. Dann nichts wie rein in die Höhle. Puh ist es da dunkel. Au, das war mein Kopf. Da war die Decke ziemlich tief. Erwin klettert unten durch. Dann hat es wieder Platz. Es geht immer weiter in den Berg hinein. Au, jetzt ist die Taschenlampe runtergefallen. Da ist es plötzlich ganz dunkel. Zum Glück hat Martin noch eine Lampe. so findet Erwin seine Taschenlampe und schaltet sie wieder ein. Nun müssen sie wieder zurück. Da sind sie wieder draußen. Jetzt geht Erwin hinauf zur Burg. Dort gibt es eine Feuerstelle. Da grillt Erwin seine Wurst und lässt es sich schmecken. Schade wenn du nicht dabei warst. Freu dich nächstes Jahr gibt es wieder einen Ausflug der Kinderkirche. Erwin der Höhlenforscher„Papa, Papa“ ruft Erwin, als er von der Kinderkirche heimkommt. „Was gibt’s den?“ fragt sein Papa. Da erzählt Erwin: „Stell dir vor als der David vor dem König Saul floh, hat er sich in einer Höhle versteckt. Am Abend kam Saul mit seinen Leuten auch in die Höhle und legte sich schlafen. David schleicht mit seinem Freund zu Saul ans Lager. Da flüstert der Freund zu David: „Töte ihn!“, aber David sagt: „Den gesalbten Gottes darf ich nicht töten!“ Aber David schneidet ein Stück von Sauls Mantel ab. Die zwei verstecken sich wieder in der Höhle.“ „Das war aber mutig von David.“ Sagt Papa. „Ja. Am Morgen zeigt David das Mantelstück Saul. Saul war schon aufgestanden und hatte die Höhle verlassen. Da ist Saul sehr erschrocken und hat gesagt dass er David nichts mehr Böses tun will.“ erzählt Erwin fertig. „Du, Papa können wir auch mal eine Höhle anschauen?“ fragt Erwin. Erwin und der Überraschungsgast„Papa darf ich mal an deinem PC eine E-Mail schreiben?“ fragt Erwin seinen Vater. „An wen willst du schreiben?“ will sein Vater wissen. Da erzählt Erwin was er gelesen hat: „Im Jugendfreund habe ich gelesen, dass man sich zu seinem Fest einen Überraschungsgast einladen darf. Und da am Erntedankfest der Familientag ist will ich den Überraschungsgast einladen. Das ist ganz toll, denn der Überraschungsgast bringt „das-blaue-wünsch-dir-was-Päckchen“ mit. Und dann darf ich mir was wünschen und das ist dann im „das-blaue-wünsch-dir-was-Päckchen“ drin. Darf ich jetzt die Einladung schreiben?“ Erwin darf an den PC und schreibt das E-Mail und sendet es an den Jugendfreund. Bald schon kommt die Antwort: „Lieber Erwin, vielen Dank für deine Einladung. Lisa wird kommen und „das-blaue-wünsch-dir-was-Päckchen“ mitbringen. Allerdings müsst ihr euch gemeinsam das gleiche wünschen, sonst ist das Päckchen leer! Herzliche Grüße von Lisa und dem Jugendfreund-Team.“ – „Oh, da muss ich mir ja mit Lisa einen Wunsch überlegen.“, sagt Erwin nachdenklich. Die WeihnachtskrippeAm 3. Advent hat Papa die Weihnachtskrippe im Wohnzimmer aufgestellt. Erwin durfte die Figuren hinstellen. "Papa, wo sind die Hirten?" fragt Erwin. Inge, Erwins Schwester, ruft auch: "Papa, es fehlen die Hirten!" Tatsächlich es sind keine Hirten an der Krippe. Papa überlegt und sagt: "Da habt ihr recht. Warum sind keine Hirten da?" "Die Hirten waren doch die Ersten die im Stall waren um Jesus zu sehen." sagt Erwin. "Genau," pflichtet ihm Inge bei. "Die Hirten waren zuerst da. Die drei Könige kamen erst später, als die Hirten wieder bei ihren Schafen waren." erklärt Papa. "Ach so," sagen die Kinder. "Aber ohne Hirten ist es keine richtige Weihnachtskrippe," sagt Erwin, "beim Krippenspiel an Heilig Abend kommen auch immer Hirten und Könige zur Krippe." "Ich bin ein Hirte beim Krippenspiel," sagt Inge. Erwin ist ein König beim Krippenspiel. An Heilig Abend führen wir unser Krippenspiel mit Maria und Josef, Hirten und Könige auf. Halt da fehlt doch noch jemand. Wer es wissen will kommt zum Krippenspiel und schaut wer noch alles mitspielt. Erwin und die geheimnisvolle TürErwin ist in der Stadt unterwegs. Er sieht eine Tür. "Papa schau, ein Stuhl!" ruft Erwin. "Wo ist den hier ein Stuhl? Das ist doch eine Tür." sagt Papa. "Der Stuhl ist über der Tür." sagt Erwin. "Warum ist der Stuhl oben an der Tür? Ist es eine Einladung zum Besuch?" überlegt Papa. Welches Geheimnis ist hinter der Tür? Was bedeutet der Stuhl oben an der Tür?
Erwin und EngelErwin und Inge sind zu Besuch bei ihren Großeltern. „Du, Oma, liest du uns eine Geschichte aus eurem großen Buch vor?“ fragt Inge ihre Oma. „Ja. das Buch ist aber oben im Schlafzimmer. Ihr könnt es holen.“ sagt Oma. Inge und Erwin gehen einen Stock höher ins Schlafzimmer. Wo ist nur das Buch? „Erwin, was ist das für ein Mann auf dem Bild bei den zwei Kindern?“ fragt Inge. „Der sieht komisch aus, der hat ja Flügel. Hahaha“, lacht Erwin. „Dann frag ich Oma“, sagt Inge und geht wieder hinunter. Erwin will es auch wissen und springt Inge nach. „Oma, Oma, was ist das für ein komischer Mann auf dem großen Bild im Schlafzimmer?“ ruft Inge als sie ins Zimmer kommt. Oma schaut erstaunt und sagt: „Das ist ein Engel.“ „Was macht der?“ will Erwin wissen. „Was habt ihr den noch gesehen auf dem Bild?“ fragt Oma. Inge antwortet: „Da sind zwei Kinder auf einer Brücke.“ Oma: „Ja, der Engel passt auf die Kinder auf, dass ihnen nichts passiert! Gott schickt jedem einen Engel, der auf ihn aufpasst.“ „Ach, so“, sagt Erwin, „als ich letzte Woche vom Fahrrad gestürzt bin, da hab ich mir nur das Knie aufgeschürft. Mama hat gesagt: „Da hast du aber einen Schutzengel gehabt.“ Ist das auch so ein Engel auf dem Bild?“ „Ja“, sagt Oma. Ausflug am 17. Mai 2009Am Sonntag 17. Mai trafen wir (Kinderkirche und Teenykirche) uns am Mönchhof zur Abfahrt zur Ruine Rosenstein. Leider war die Zufahrt zum Parkplatz wegen einem Montainbike-Rennen gesperrt, so mussten wir einen anderen Parkplatz ansteuern. Damit war die Wanderstrecke etwas länger als geplant. Nach dem wir einige Rennfahrer bei der Bergankunft sahen, sind wir zur Höhle weitergewandert. Am Eingang zum Finsteren Loch packten wir die Taschenlampen aus und gingen in die Höhle. Die Kinder gingen mutig hinein. An der Engstelle gab es die erste Mutprobe. Nach insgesamt 130m hatten wir das Höhlenende erreicht. Danach ging es wieder zurück. Die nächste Station war der Grillplatz mit einem Spielplatz. Nach der Mittagspause ging es wieder zurück zum Parkplatz. Kurz vor dem Parkplatz kam noch ein Spielplatz, der die Kinder nochmals aufmunterte. Müde kamen wir an den Autos wieder an. Ein herrlicher Tag war zu Ende. Wandern mit ErwinErwin ist mit seinem Vater wandern. Sie sind auf der Alb. Vom Parkplatz geht es zuerst den Berg hinauf. Es ist nicht weit. Erwin hat einen Schutzhelm dabei. Er hat seine große Taschenlampe eingepackt. Von Papa hat er neue Batterien bekommen. Erwin freut sich auf die Höhle. Endlich sind sie da. Nix wie rein. "Halt" sagt Papa. "Zuerst packen wir unsere Sachen aus!" Erwin holt seinen Helm und zieht ihn auf. Sie ziehen auch eine Jacke an. Taschenlampe einschalten, dann gehen sie in die Höhle. Erwin vorne draus. - Ping - zum Glück hat er einen Helm auf. Erwin rutscht aus. Die Taschenlampe fällt auf den Boden. Die Taschenlampe geht aus. Jetzt ist es ganz dunkel. "wo ist Papa," denkt Erwin. Papa hat doch auch eine Lampe. "Papa, wo bist du?" "Hier, hinter dir." "Papa ich finde meine Lampe nicht mehr" "Das ist schlecht," sagt Papa, "ich habe meine noch in der Anoraktasche." Erwin tastet den Boden ab. Da geht das Licht an. Papa hat seine Lampe eingeschaltet. Da liegt auch die Lampe von Erwin. Erwin steht auf und schaltet seine Lampe wieder ein. Zum Glück ist nichts kaputt gegangen. So kommen sie wieder gut zur Höhle heraus. Oh Schreck, wie sieht Erwin aus. "Macht nichts," sagt Papa, "im Auto habe ich noch frische Kleider für dich." Erwin unterwegs auf der AlbErwin ist mit seinem Vater wandern. Sie sind auf der Alb. Vom Parkplatz geht es zuerst den Berg hinauf. Es ist nicht weit. Erwin hat einen Schutzhelm dabei. Er hat seine große Taschenlampe eingepackt. Von Papa hat er neue Batterien bekommen. Erwin freut sich auf die Höhle. Endlich sind sie da. Nix wie rein. "Halt" sagt Papa. "Zuerst packen wir unsere Sachen aus!" Erwin holt seinen Helm und zieht ihn auf. Sie ziehen auch eine Jacke an. Taschenlampe einschalten, dann gehen sie in die Höhle. Erwin vorne draus. - Ping - zum Glück hat er einen Helm auf. Erwin rutscht aus. Die Taschenlampe fällt auf den Boden. Die Taschenlampe geht aus. Jetzt ist es ganz dunkel. "wo ist Papa," denkt Erwin. Papa hat doch auch eine Lampe. "Papa, wo bist du?" "Hier, hinter dir." "Papa ich finde meine Lampe nicht mehr" "Das ist schlecht," sagt Papa, "ich habe meine noch in der Anoraktasche." Erwin tastet den Boden ab. Da geht das Licht an. Papa hat seine Lampe eingeschaltet. Da liegt auch die Lampe von Erwin. Erwin steht auf und schaltet seine Lampe wieder ein. Zum Glück ist nichts kaputt gegangen. So kommen sie wieder gut zur Höhle heraus. Oh Schreck, wie sieht Erwin aus. "Macht nichts," sagt Papa, "im Auto habe ich noch frische Kleider für dich." Neues von Erwin„Du, Papa, war Jesus ein Revolver?“ fragt Erwin. Sein Vater schaut Erwin erstaunt an: „Nein, wie kommst du denn auf so was?“ „Doch in der Kinderkirche habe ich gehört, dass Jesus etwas gemacht hat, was er am Sabbat nicht tun durfte. Das sind doch Revolver solche Leute.“ Da schmunzelt sein Vater: „Du meinst einen Revolutionär.“ „Genauso habe ich es gehört, einen Revoluzer. Was ist das eigentlich?“ „Ein Revolutionär ist einer der eine Veränderung oder Neuerung will. Dies ist heute oft mit Gewalt verbunden.“ „Wollte Jesus auch eine Veränderung?“ will Erwin wissen. „Ja, Jesus wollte, dass sich die Menschen wieder zu Gott hinwenden und einander auch Gutes tun. Damals dachten die Menschen sie müssten nur alle Gebote befolgen und sie hatten viele Gebote, dann hat sie Gott lieb. Jesus sagte aber liebt Gott und habt einander lieb.“ „Was ist da neu?“ fragt Erwin. „Neu ist dass wir aus Liebe zu Gott handeln sollen und uns nicht durch Vorschriften davon abhalten lassen.“ „Ach so“, sagt Erwin, „Jesus hat am Sabbat die Frau geheilt, obwohl er am Sabbat nicht arbeiten durfte.“ Das bestätigt Erwins Vater: „Ja, die kranke Frau tat Jesu leid und da wollte er Gutes tun und hat sie geheilt.“ „Dann ist Jesus doch ein friedlicher Revolver!“ sagt Erwin. Ostern„Das war ein Ostern!“ denkt Erwin. Dieses Jahr war er mit seinen Eltern bei Opa und Oma auf der Alb. Am Ostermorgen ging es sehr früh hinaus. Sie gingen durch den Wald und kamen an eine Höhle. Dort erzählte Opa die Ostergeschichte. Erwin staunte, dass Jesus in einer Höhle begraben war. Und am Ostermorgen saß ein Engel in der Höhle und sagte: “Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ Erwin konnte sich das nicht so richtig vorstellen, wie es in der Höhle hell war und Jesus nicht mehr da war. Erwin fragt: „Wo ist Jesus?“ „Der Herr ist auferstanden“, sagte Opa und die anderen antworteten „Er ist wahrhaftig auferstanden!“ Gemeinsam sangen sie ein Osterlied. Dann ging es zurück zum Osterfrühstück.
Geheime GeschichtenUnd doch zum Weitererzählen. Jesus ist mit seinen Jüngern unterwegs nach Jerusalem. Andreas freut sich schon auf das Passahfest in Jerusalem. Es war schon immer sein Wunsch einmal beim Passahfest in Jerusalem zu sein. Bis jetzt hat er es immer nur daheim mit seiner Familie gefeiert. Nach dem Fest sagt man einander zum Abschied: „Auf wieder sehen, bis nächste Jahr in Jerusalem“. Und das jedes Jahr, man glaubt es selbst nicht mehr. Aber nun wird es wahr, das Passahfest in Jerusalem und mit Jesus. Doch auf dem Weg nach Jerusalem erzählt Jesus seinen Jüngern was in Jerusalem passieren wird. Die Jünger können es nicht glauben. Jedoch passieren ganz andere Dinge bis sie in Jerusalem sind. Und dann passiert es in Jerusalem wirklich. Ist jetzt alles aus? Zu spät ? Im Sommer spielte Erwin immer mit seinen Freunden im Freien. Oft waren sie auf dem Spielplatz und sie kamen meist erst recht spät heim, obwohl sieben mit den Eltern ausgemacht war. Erwins Mutter sagte: „Erwin komm doch bis sieben Uhr nach Hause, sonst ist an einem Tag die Tür abgeschlossen!“ Eines Tages war das Spielen so interessant, dass Erwin und seine Freunde gar nicht merkten wie es schon acht Uhr wurde. Da läuteten die Glocken der Kirche und Erwin schaute auf die Uhr. Da rannte er heim. Die Tür war zu. Er klingelte. Er klingelte nochmal. Da begann er zu weinen, weil er nicht mehr ins Haus konnte. Nach einigen Minuten öffnete seine Mutter die Tür. Da war Erwin sehr froh. Auch für Zuspätkommer geht die Tür zur Kinderkirche noch auf! Ausflug auf den Hohen UrachAm Sonntag, den 24. April trafen sich die Regentrotzer zum Kinderkirchausflug auf dem Martinsplatz. Da fing es an zu regnen. Nach dem einige abgesagt hatten, wollten wir nicht aufgeben. Und so fuhren wir auf die Schwäbische Alb. Da der Regen nicht nachließ wurde es uns schon etwas mulmig. Am Parkplatz unterhalb des Hohen Urachs hörte der Regen auf. So konnten wir die Ruine auf dem kürzesten und steilsten Weg erklimmen. Manche Eltern mussten ganz schön schnaufen. Oben gab es viel zu erkunden in den Katakomben und den Mauerresten. Nicht stielgemäß hatten wir trockenes Holz dabei, so dass das Feuer an der Feuerstelle im Wohnzimmer der Burg bald brannte. Wurststecken gab es genügend zu schnitzen. Die Würste schmeckten prima. Nach einigen Spielen und Ausblicken ins Tal ging es wieder zurück zum Parkplatz. Da fing es auch wieder an zu regnen. Es war ein herrlicher Tag und alle waren recht müde. Kinderkirche - na und !Erwin durfte heute das erste Mal in die Kinderkirche. Sein Freund Erich hatte ihn eingeladen. Er sagte: „Du musst am letzten Sonntag im Monat unbedingt kommen, da gibt es immer Spiele in der Kinderkirche und es beginnt erst um zehn Uhr.“ Spielen gefiel Erwin vor allem mit anderen. Heute hat ihn nun Erich abgeholt. Sie gingen allein zum Gemeindehaus. Als sie kurz vor zehn am Gemeindehaus waren, war die Tür schon offen. Nachdem alle begrüßt waren, durfte sich jeder ein Spiel aussuchen. Erwin setzte sich gleich an den Tisch mit Monopoly. Dieses Spiel gefiel ihm, sein Papa spielte es nicht gern und wollte dann immer gewinnen. Hier konnten sie es nun zu viert spielen. Im Nu war die erste Stunde um. Erwin wollte gleich weiterspielen. Die Mitarbeiter sammelten nun die Kinder zur Kinderkirche. Nach Gebet und Liedern gab es eine spannende Geschichte von Jesus. Jesus war mit seinen Eltern und mehreren Freunden von Nazareth nach Jerusalem unterwegs. Jesus war damals zwölf und durfte mit zum Passahfest in Jerusalem. Doch auf dem Heimweg war er nicht mit dabei. Als seine Eltern das merkten musste sie wieder umkehren nach Jerusalem und ihn suchen. Wo haben sie Jesus gefunden? Zum Abschied bekamen alle Kinder noch den „Jugendfreund“ (Kinderkirchzeitung). Ich will König sein !Erwin spielte heute mit seinen Freunden. Sie waren heute zehn so, dass sie sich in zwei Fünfer-Gruppen teilen konnten. Sie hatten ein neues Spiel "Der König schickt seinen Soldaten aus". Dabei standen sich die zwei Gruppen in einem Abstand gegenüber und bildeten je eine Reihe. In jeder Gruppe gab es einen König, der seinen Soldaten ausschickt um die Reihe der anderen Gruppe zu durchbrechen. Hat der Soldat es geschafft muss einer der beiden, die nicht gehalten haben mit zur anderen Gruppe. Wurde der Soldat aufgehalten so musste er in der Gruppe bleiben. Richard und Egon waren die Könige und wählten ihre Gruppen aus. Das ärgerte Erwin, denn immer die zwei großen und starken waren die Könige. Erwin wollte auch mal König sein. Doch die anderen wollten das nicht, sie wollten einen der stark war. Da zog Erwin beleidigt ab. Am anderen Tag kam richard zu Erwin und sagte ihm, dass er heute König sein darf. da freute sich Erwin und war heute der König. Da machte das Spiel noch viel mehr Spass. SegenWie jeden Sonntag sitzt Erwin mit anderen Kindern im Stuhlkreis. Es ist Kinderkirche. Catrin liest aus einem Bilderbuch vor. Es ist die Geschichte wie Gott die Welt erschaffen hat. Es sind viele bunte Bilder im Buch. Der Text ist in Reimform geschrieben, so dass die Kinder schon beim dritten Tag mitsprechen können. „Gott segnete den dritten Tag, was wohl der vierte bringen mag?“ Catrin wollte gerade weiter lesen, als Leo fragte: „Was ist das eigentlich: segnen? Ich hab’s schon ein paar Mal gehört, aber ich weiß nicht, was damit gemeint ist.“ Da ist Erwin froh, dass Leo gefragt hat, denn er wusste es auch nicht. Erwin hätte sich nicht getraut zu fragen, lieber hätte er daheim seine Mama gefragt. „Wo hast du den das Wort schon gehört?“ fragt nun Catrin. „Eigentlich immer in der Kirche“, meinte Leo. Da sagten alle Kinder wo sie das Wort Segen schon mal gehört hatten.
Eine feste Burg ist unser Gott Da sitzt Erwin mit seinen Freunden aus der Kiki am Feuer und hält seine Wurst über die Glut. Sie sind heute auf einer alten Burg, eigentlich sind nur noch die Mauern da. Es muss einmal eine gewaltige Burg gewesen sein. Hoch auf einem Berg, so dass sie keiner angreifen konnte. Darin fanden die Menschen Schutz. Eine zeitlang war hier sogar ein Gefängnis. Heute ist es eine Ruine. In der Kinderkirche hatten sie gehört, dass Gott eine feste Burg ist, bei dem man Schutz findet. Da ist es gut, dass Gott bleibt und keine Ruine ist. Nachher will Erwin mit seinen Freunden noch die dunklen Gänge erforschen bevor es wieder den Berg hinunter geht. Josef, ein cooler TräumerJosef der elfte Sohn von Jakob war Papas Liebling. Eigentlich nur der zweitliebste, denn da war auch noch Benjamin der Jüngste. Die älteren Brüder mussten mit den Viehherden auf die Weideplätze. Dort fand das Vieh zum Fressen. Die Brüder mussten aufpassen, dass die Tiere nicht wegliefen oder sie von einem Löwen gefressen wurden. So waren die Brüder mit dem Vieh Tag und Nacht unterwegs. An manchen Tagen schickte Jakob seinen Sohn Josef hinaus zu seinen Brüdern. Er musste seinen Brüdern etwas zum essen und Trinken mitnehmen. Danach berichtete er seinem Vater wie es um die Herden und die Brüder stand. Er erzählte auch was sie alles angestellt hatten, das war den Brüdern nicht so recht. Aus diesem Grund konnten sie Josef nicht leiden. Eines Nachts hatte Josef einen coolen Traum von …, den musste er sogleich seinem Vater erzählen. Der hat sich nicht gefreut. Als er diesen Traum auch seinen Brüdern erzählte, war die Freundschaft aus und sie warfen ihn in einen Brunnen. Zurück vom UrlaubErwin ist schon ganz wild drauf in die Kinderkirche zu kommen. Endlich kann er jemand erzählen wie toll es im Urlaub war. Er war mit seinen Eltern am Meer. Da hat es Spaß gemacht zu schwimmen. Im Meer hat er sogar den „toten Mann“ hinbekommen. Im Freibad ist er da immer unter gegangen. Aber im Meer war es ganz einfach ruhig auf dem Rücken zu liegen ohne unterzugehen. Zum Glück war das Wasser warm und ruhig. Das war ja unglaublich ohne zu schwimmen trotzdem nicht unter zugehen. Jetzt ist er gespannt welche „unglaublichen Geschichten“ es in der Kinderkirche wohl gibt. Damit es nicht solang zum Warten ist beginnen wir mit der Kinderkirche schon am letzten Ferientag.
Erwin ist traurig
Heute ist seine Hase Freddy gestorben. Freddy lag in seinem Stall. Er hat sich nicht mehr bewegt. Erwin hat gleich seinen Vater gerufen. Vater ist erschrocken. Er konnte auch nicht mehr helfen. Da musste Erwin ganz arg heulen. Er hat sich ganz eng an seinen Vater gedrückt. Dann kommt Mutter auch dazu. Sie nimmt Erwin auf den Arm. Da beruhigte sich Erwin wieder. Dann haben sie Freddy im Garten begraben. Und dann haben sie ein Kreuz auf das Grab gestellt. Und dann noch einen Blumenstrauß. Dann haben sie gebetet. Erwin fragt: „Ist Freddy jetzt bei Gott?“ Da sagt Vater: „Bestimmt ist er jetzt bei Gott.“ Erwin: „Kommen wir alle zu Gott, wenn wir sterben?“ - Vater: „Alle die an Jesus glauben und ihm gehorchen kommen zu Gott.“ Erwin spielt heute ganz leise. Ab und zu muss er noch weinen. Dann tröstet ihn seine Mutter. KrippenspielErwin kommt traurig nach Hause. „Was hast du den?“ fragt ihn seine Mutter. „Nix!“, „Was heißt nix?“, seine Mutter lässt nicht locker. „Ich darf nur den Esel im Krippenspiel spielen. Ich wollte aber den Josef spielen!“ heult Erwin los. „Das ist aber schlimm“, sagt seine Mutter, „aber dann musst du wahrscheinlich auch nichts auswendig lernen.“ „Doch das muss ich“, da muss er noch mehr heulen. Mutter nimmt Erich in den Arm. „Was musst du lernen?“ „Ia, ia, das ist doch blöd!“ Da muss Erwin nun doch wieder lachen. Mutter sagt: „Der Esel hat aber eine wichtige Rolle. Er trägt doch Maria auf der langen Reise. Nach Weihnachten ist er auch bei der Flucht nach Ägypten dabei.“ „Das Spielen wir aber nicht, das mit der Flucht.“ Erwin überlegt, dann ist er doch ganz froh, dass er nichts auswendig lernen muss. Nachher fragt er gleich seinen Vater wie das mit der Flucht war.
EngelErwin ist mit seinen Freunden Schlitten fahren. Sie haben eine tolle Wiese. Da lässt es sich super fahren. Sie bauen eine kleine Schanze. Da fliegen sie toll drüber. Und dann geht es knapp an einem Baum vorbei. Das macht Spaß. Erwin nimmt besonders viel Anlauf. Und fliegt mit seinem Schlitten. Erwin kann den Schlitten nicht mehr halten. Er fliegt um. Der Schlitten knallt an den Baum. Erwin rutscht dran vorbei. Es hat ihm nichts gemacht. Am Schlitten ist eine Latte abgebrochen. Daheim erzählt er es seiner Mutter. Mutter sagt: „Da hast du aber einen Schutzengel gehabt?“ „Ich habe keinen gesehen!“ sagt Erwin. „Die sind meistens unsichtbar“, erklärt ihm seine Mutter. |
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