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Die Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde HohenheimDie Evangelische Kirchengemeinde Hohenheim besteht seit dem Jahr 1844 – seinerzeit als Teil der Evangelischen Kirchengemeinde Plieningen. Im sogenannten Betsaal im Schloss konnten die wenigen Gemeindeglieder – nur die evangelischen Bewohner des Bezirks der Hochschule – an jedem zweiten Sonntag im Monat den Gottesdienst besuchen. Betreut wurden sie vom zweiten Pfarrer der Evangelischen Kirche Plieningen. Etwa hundert Jahre lang änderte sich an dieser Situation wenig.
Während des Dritten Reiches schrumpfte die Zahl der Gemeindeglieder durch Austritte so stark, dass ernsthafte Überlegungen angestellt wurden, ob die Selbständigkeit der Gemeinde nicht aufgegeben werden müsste.
Die Entwicklung, die zur heutigen Kirchengemeinde führte, setzte nach dem Kriege ein.
Am 20. Oktober 1954 wurde die bisherige Filialkirchengemeinde zur selbständigen Kirchengemeinde erklärt und am 1. Mai 1955 in Hohenheim eine ständige Pfarrstelle errichtet. Gottesdienst wurde weiterhin im Betsaal gefeiert, für die übrige Gemeindearbeit stand ein kleiner Raum im Schloss unter dem Glöcklesbogen zur Verfügung. Auch bestand schon eine Verzahnung zwischen Orts- und Studentengemeinde.
Durch die steigende Einwohnerzahl des Steckfeldes wuchs die Zahl der Gemeindeglieder, so dass die lang gehegten Pläne für einen Kirchenbau in die Tat umgesetzt werden mussten.
1961 wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, und man entschied sich für den Vorschlag von Dipl.-Ing. Heinz Rall.
Die Grundsteinlegung für das Gemeindezentrum erfolgte am 3. Oktober 1965 und die feierliche Einweihung am 25. Juni 1967.
Auch die Bewohner des Anfang 1970 errichteten Wohngebiets Asemwald gehörten zunächst zur Evangelischen Kirchengemeinde Hohenheim, bis am 1. Januar 1985 die Evangelischen Kirchengemeinden Asemwald und Schönberg gebildet wurden.
Seit damals teilten sich ein Pfarrer und ein/e Vikar/in (später auch Pfarrvikar/in und Pfarrer/in z.A.) gemeinsam die vielfältigen Aufgaben in der Orts- und Hochschulgemeinde Hohenheim/Steckfeld.
Am 1. Oktober 2002 bezog die (inzwischen) Ökumenische Hochschulgemeinde eigene Räume im Haus Paracelsusstraße 97 und bekam zum 1. Januar 2003 eine eigene Stelle für eine/n Seelsorger/in, der/die für die Kirchengemeinde Hohenheim lediglich noch einen Predigtauftrag hat.
Der amtierende Pfarrer Gottfried Jetter betreut z.Zt. ca. 1.100 Steckfelder und – seit dem Weggang des zweiten Plieninger Pfarrers im Jahr 2002 - ca. 575 Plieninger Gemeindeglieder nördlich der Körsch.
Aufgund der zurückgehenden Gemeindegliederzahlen beschlossen die Kirchengemeinden Hohenheim und Plieningen die Zusammenlegung zur Kirchengemeinde Plieningen-Hohenheim zum 11. November 2007. |
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